Die Methode Schlaffhorst-Andersen wurde von den beiden Frauen Clara Schlaffhorst (1863–1945) und Hedwig Andersen (1866–1957) Ende des 19. Jhd. entwickelt. Clara Schlaffhorst bekam im Zuge ihres Gesangsstudiums eine Stimmstörung. Hedwig Andersen litt zu dieser Zeit unter einer Lungenerkrankung. Um sich selbst zu helfen übersetzten sie das Buch „Die Kunst des Atmens“ von dem US-Amerikaner Leo Kofler ins Deutsche und entwickelten so eine eigene Methode um Stimm- und Atemwegserkrankungen zu heilen.

Die Verbindung zwischen Atmung, Körper und Stimme steht in den Übungen im Fokus. Der Mensch wird als eine Einheit gesehen, die mit seinem Körper und der Psyche die Atmung und auch die Stimme direkt beeinflusst. Das Ziel ist es durch Übungen den Menschen in einen psychischen und physischen Einklang zu bringen.

Der Mensch wird mit seinen Bedürfnissen und seiner Persönlichkeit akzeptiert. Die Therapie wird individuell angepasst.

„Stimmen sind hörbare Stimmungen“

– Andreas Tenzer (*1954), deutscher Philosoph und Pädagoge
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